Sonntag, 30. Juli 2017

Rezension ~ Die stille Kammer

Titel: Die stille Kammer
Originaltitel: How I lost you 
Autorin: Jenny Blackhurst 
Seiten: 446 Seiten 
Verlag: Bastei Lübbe 
Genre: Thriller 
Leseprobe



Inhalt:
Susan Webster wird nach mehreren Jahren Haft entlassen. Sie soll ihren drei Monate alten Sohn Dylan erstickt haben. Zu diesem Zeitpunkt litt sie unter postnataler Depression und hat sämtliche Erinnerungen die Tat verdrängt. Kurz nach ihrer Entlassung erhält sie ein Foto von einem kleinen Jungen. Auf der Rückseite steht: Dylan September 2013. Kann es sein, dass Dylan noch lebt? Kann es sein, dass Susan nicht so verrückt ist wie sie glaubt zu sein? Und wer hat ihr überhaupt das Foto geschickt? 

Meine Meinung:
Schon lang hatte ich mal wieder Lust auf einen Thriller, bei dem man nicht weiß was und wem man glauben soll. Mit „Die stille Kammer“ habe ich ihn bekommen. Es ist sehr faszinierend wie die Autorin es schafft mit dem Leser zu spielen. Auf der einen Seite will man Susan glauben, weil ihre Reaktionen, ihre Gefühle so nachvollziehbar sind. Auf der anderen Seite machen sehr viele Dinge keinen Sinn, wenn man Susan nicht verrückt hält und die Möglichkeit ausschließt, dass sie sich das Bild selbst geschickt hat. Ich war mir lange nicht sicher ob Susan ernsthaft psychisch krank ist oder jemand ein böses Spiel mit ihr treibt und ich war mir auch nicht sicher, welche Möglichkeit ich davon präferieren würde. 

Zu Beginn braucht die Geschichte meiner Ansicht nach ein bisschen bis sie in Fahrt kommt. Zwar bekommt Susan schnell das Foto von Dylan und beginnt Nachforschungen zu betreiben, aber irgendwie habe ich ein bisschen gebraucht um wirklich am Buch zu kleben. Das hat aber gegen Ende richtig gut geklappt und ich konnte gar nicht schnell genug lesen. Das Buch entwickelt eine zunehmende Sogwirkung und das Tempo der Geschichte zieht mächtig an. Einige Dinge waren mir als Leser schneller klar als Susan, manche Dinge habe ich zusammen mit ihr entdeckt. Es passiert am Ende schon ziemlich viel und man muss sich natürlich fragen, wie realistisch das Ganze ist. Die einzelnen Aspekte für sich betrachtet, halte ich für realistisch, in der Summe war es vielleicht ein bisschen zu viel.

Was mich massiv störte war die Tatsache, dass ich ab dem Zeitpunkt wo die ersten Puzzleteile zusammengesetzt wurden das Gefühl hatte, so etwas schon gelesen zu haben. Nicht weil die Auflösung wenig innovativ ist, sondern eher als läge der Geschichte eine filmische Umsetzung oder ein älteres Buch zugrunde. All die Personenkonstellationen und das Geheimnis kamen mir so bekannt vor, dabei habe ich das Buch noch nie gelesen. Das hat mich beim Lesen sehr verwirrt und ich habe noch nicht herausgefunden warum ich das Gefühl so stark hatte. Vielleicht liegt es tatsächlich daran, dass ich so viele Thriller lese und es bereits ähnliche Bücher gibt. Oder es war einfach zu spät. 

Der Titel ist hier übrigens eher im übertragenen Sinn zu verstehen und nicht wortwörtlich zu nehmen. Der Klappentext spricht von einer „fesselnden Reise in die dunkelsten Kammern der menschlichen Psyche“.

Fazit:
Spannender Psychothriller, der gegen Ende nochmal richtig auffährt. Nicht geeignet für Mamis und solche die es werden 😉

 

Freitag, 28. Juli 2017

Rezension ~ Kalter Ort

Titel: Kalte Ort
Oiginaltitel: The Doll's House
Autor: M. J. Arlidge
Reihe: Helen Grace #3
Seiten: 400 Seiten
Verlag: Rowohlt
Genre: Thriller
Leseprobe 


Reiheninformation:
Diese Rezension ist spoilerfrei! Man muss die Vorgänger nicht kennen, um dieses Buch zu lesen, allerdings enthält dieses Buch massive Spoiler (sprich: die Täterauflösung) auf die vorherigen Bände. Außerdem ziehen sich Erlebnisse der Ermittler durch die Bücher, weshalb es sinnvoll ist von vorn zu beginnen.

Inhalt:
Nach einer wilden Partynacht legt sich Ruby in ihr Bett, doch sie erwacht in einem dunklen Verlies. Es erinnert an eine Puppenstube mit ihr als Puppe darin. Gleichzeitig finden Kinder beim Spielen am Strand eine Frauenleiche. Sie ist seit Jahren dort vergraben und trägt ein auffälliges Tattoo. D. I. Helen Grace ist sich sicher, dass es weitere Opfer gibt und setzt alles daran, den Täter zu fassen, bevor es weitere Tote gibt.

Meine Meinung:
Die ersten beiden Bände der Reihe haben mir sehr gut gefallen, sodass ich sie eigentlich zeitnah auf den aktuellen Stand lesen wollte. Das finde ich deshalb sinnvoll, weil hier sehr viele Ermittler eine Rolle spielen, die ihre ganz eigenen Probleme haben. Mir fällt es zugegeben sehr schwer mir zu merken, wer wer ist und wer schon in den Vorgängern dabei war. Gefühlt wird in jedem Band der komplette Ermittlerstab (außer Helen und ihrer Chefin) ausgetauscht, obwohl einzelne Personen öfter auftauchen.

Der Fall ist im Grunde nichts Besonderes, was mir schon beim Verfassen der Inhaltsbeschreibung aufgefallen ist. Eine Leiche wird gefunden, es deutet vieles auf einen Serienmörder hin und auch darauf, dass er gerade ein Opfer gefangen hält. Nichts, was man nicht schon mal gelesen hätte. Auch das Motiv ist nicht neu und so ist der Fall insgesamt nur Durchschnitt. 

Das Buch lebt meiner Ansicht nach eher von den Charakteren und der Erzählweise. Bevor ich Kalter Ort gelesen habe, hatte ich eine Art Leseflaute. Kein Buch wollte mir gefallen, keines konnte mich länger als fünf Minuten fesseln. Das hat sich hier geändert. Die Kapitel sind zwischen zwei und fünf Seiten lang und damit sehr kurz. Das erhöht den Lesefluss ungemein, weil hier der Satz „Ein Kapitel geht noch“ eine ganz neue Bedeutung bekommt. 

Wie schon erwähnt, hat fast jeder Ermittler so seine eigenen Motive. Der eine will sich beweisen, weil er einer ethnischen Minderheit angehört, die andere ist eine Frau und hat es damit per se im Polizeidienst schwer und so weiter. Auch Helen schleppt die Probleme der Vergangenheit mit sich herum, unter anderem erreicht der Streit mit ihrer Chefin Cari Harwood seinen Höhepunkt. Ich bin eigentlich nicht so der Fan davon, wenn es zwischen den Figuren nur Streit gibt und dadurch der Fall teilweise in den Hintergrund gerückt wird, aber hier finde ich die Mischung aus Ermittlungsarbeit und beruflichen oder privaten Fehden sehr gelungen.

Fazit:
Ein toller dritter Band und für mich vielleicht sogar der bisher beste Teil der Reihe, da er weniger ekelhaft ist als die Vorgänger. 

 

Donnerstag, 27. Juli 2017

TAG ~ Wie ticke ich beim Bloggen

Hey ihr Lieben,

auf einem Blog hab ich mal diesen tollen TAG entdeckt und fand ihn ganz interessant. Er schlummert schon sehr sehr sehr lang in meinen Entwürfen, aber ich möchte ihn jetzt doch posten.

Du besuchst einen neuen Blog. Was liest du als erstes? Den Namen des Blogs... ? 
Gute Frage. Ich denke, ich lese zuerst den Beitrag, durch den ich auf den Blog gekommen bin. Neue Blogs lerne ich meist durch Aktionen oder durch Verlinkungen anderer Blogger kennen.

Interessiert dich die “Über-Seite”, falls vorhanden, weil du etwas über die Person erfahren möchtest, die da schreibt?
Ja, unbedingt. Ich finde das immer sehr spannend und manchmal (oder eigentlich immer) kann die Biografie ja Aufschluss darüber geben, warum der Blogger Bücher so oder so bewertet. Für mich als Leser ist das nicht immer zu erkennen, aber es spielt schon eine Rolle.

Schaust du dir auch die vorherigen Einträge an oder nur den aktuellsten?
Meistens sogar eher die vorherigen, da ich es selten schaffe gleich einen Kommentar zu hinterlassen. Ich folge meistens per Mail und lösche dann erst die Benachrichtigungen, wenn ich kommentiert habe, oder natürlich, wenn mich der Beitrag nicht interessiert. So bleiben dann die interessanten Posts über und wenn ich Zeit habe, kommentier ich. Da kann dann schonmal viel Zeit vergangen sein, aber ich find das nicht schlimm.

Liest du manchmal im Archiv?

Ist das nicht die gleiche Frage wie vorher? Landen nicht die alten Beiträge im Archiv?

Hältst du ein Gästebuch für überflüssig?

Mh, schwierig. Meistens schon, aber manchmal gibt es ja einfach kleine Dinge die ich den Bloggern mitteilen möchte, die aber zu keinem Thema passen. Da ist natürlich ein Gästebuch praktich. Eine Pinnwand fänd ich cool.

Müssen dich die Farben und die Gestaltung eines Blogs ansprechen, damit du ihn wieder besuchst?
Es ist nicht das einzige Kriterium, aber schon wichtig. Ich kann weiße Schrift auf schwarzem Hintergrund nicht sehr gut lesen, vor allem wenn es eine kleine Schriftgröße ist. Wenn es da dann keine E-Mail-Stalking-Option gibt, sodass ich die Beiträge per Mail lesen kann, wird es für mich leider schwierig dem Blog zu folgen. Ansonsten ist es mir fast egal, wobei ein schönes Design die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass ich wiederkomme. Andersrum reicht ein schönes Design aber nicht aus, wenn ich zum Beispiel die rezensierten Bücher nicht mag. Letztendlich ist aber neben dem Inhalt auch das Verhalten des Bloggers wesenlich wichtiger als das Design. Dazu mehr unten.

Bist du eher ein Blog- Abonnent und wartest gespannt auf den nächsten Eintrag oder besuchst du einen bestimmten Blog nur bei deiner ausführlichen Blogrunde?
Beides :D Ich abonniere alle Blogs die ich mag, das hindert mich aber nicht daran sie trotzdem mehrmals am Tag (wenn ich Zeit und Langeweile hab) anzuklicken.^^

Wie lange bloggst du schon?
Seit Juli 2014.

Was findest du interessanter, ein Blog oder ein Forum?
Mittlerweile Blogs, aber in meiner Fangirl-Zeit war ich in sehr sehr vielen Foren angemeldet.

Hast du schon mal schlechte Erfahrungen mit dem Bloggen gemacht?

Mich persönlich hat noch keiner angegiftet, aber ich hab es bei anderen mal mehr und mal weniger mitbekommen. Schade, dass es da manchmal Neider gibt.

Findest du es unhöflich, wenn du schon einige Male einen Blog besucht hast, aber keinen Gegenbesuch bekommst?

Nein, finde ich nicht. Manchmal gibt es einfach Blogs die einem nicht gefallen, warum auch immer. Wenn jemand sich genötigt fühlt meinen Blog anzuschauen, weil ich bei ihm/ihr häufig kommentiere, er/sie aber so gar nichts mit dem Stil meiner Rezensionen oder den gelesenen Büchern anfangen kann, haben wir doch beide nichts davon.
Was ich allerdings unhöflich finde und da vertrete ich auch konsequent meine Meinung ist, wenn man keine Antwort auf seine Kommentare bekommt. Manchmal hat man keine Zeit - okay. Manchmal kommt die Antwort erst eine Woche später - okay. Manchmal kommt nur ein knappes "Danke"- okay. Aber wenn ich einem Blog folge, regelmäßig kommentiere und meine Kommentare ausführlich sind und ich auch mal Fragen stelle, dann finde ich kann ich eine Antwort erwarten. Sonst kann ich das auch einfach lassen. Mir ist das wirklich sehr wichtig und ich merke auch, dass ich Blogs nicht mehr gern besuche, wo ich weiß ich bekomm eh keine Antwort auf meinen Kommentar.

Liest du die Kommentare, die andere vor dir geschrieben haben?
Manchmal, aber nicht immer. Je nach Lust und Laune.

Und wie tickt ihr beim bloggen? :)

Dienstag, 25. Juli 2017

Aktion ~ Gemütliches Lese-Miteinander


Hallo zusammen,

bei Livia findet wieder ein Lese-Miteinander statt und ich nehme recht kurzfristig noch teil. Aufgrund meiner Leseflaute (Ja: Ich! Leseflaute!!!!) war ich mir nicht sicher ob ich überhaupt Lust habe, ja sogar ob ich überhaupt noch Bücher besitze oder sie aus lauter Frust schon aus dem Fenster geworfen habe. Das ist natürlich etwas drastisch formuliert, aber es gab so ein, zwei Momente wo ich wirklich Lust drauf hatte. Nun ja, mein aktuelles Buch möchte ich nach 82 Seiten noch nicht aus dem Fenster werfen und das ist ein richtig gutes Zeichen. Daher bin ich heute Abend gern dabei :) Das Motto ist Urlaub, aber wie immer kann jeder lesen was er mag. Beginn ist um 18.00 Uhr.


Kein Spiel. Kein Entkommen.
Als Ruby aufwacht, weiß sie sofort, dass sie nicht in ihrem eigenen Bett liegt. Doch das ist nur Beginn ihres Albtraums. Jemand hält sie gefangen, in einem Zimmer, das an ein Puppenhaus erinnert.
Am anderen Ende der Stadt, Familienidylle, ein Tag am Strand. Bis eines der Kinder beim Spielen etwas entdeckt: eine Frauenleiche, tief vergraben im Sand. Vor Ort birgt die Polizei weitere Opfer. Allerdings hat niemand sie vermisst gemeldet, weder Eltern noch Freunde. Für D.I. Helen Grace Beweis genug, dass sie es mit einem Täter zu tun hat, der extrem klug und vorsichtig agiert. Und plötzlich begreift sie, dass für jemanden die Uhr ticken könnte, der noch am Leben ist.
(Quelle: Verlagsseite)

Hierbei handelt es sich um den dritten Band einer Reihe, aber ich werde selbstverständlich nicht spoilern. Lesetechnisch lief es diesen Monat nicht so gut, da ich kaum Gefallen an meinen Büchern gefunden habe. Dazu werde ich mich dann aber im Lesemonat näher auslassen. Mit diesem Buch scheint es - zumindest bisher - gut zu laufen. Die Kapitel sind richtig kurz, was mir enorm hilft. Ich starte wie erwähnt bei 82 Seiten. So und weil ich gerade noch TV schaue, kann ich jetzt eh keinen vernünftigen Satz formulieren und melde mich dann um sieben wieder ;)

Was für ein Typ "Urlaubsleser" bist du? Packst du dir einen eReader mit ein, schleppst du Bücher im Reisegepäck mit, kaufst du sie vor Ort oder kommst du vor lauter Action gar nicht so sehr zum lesen, wenn du wegfährst?
Das hängt so ein bisschen vom Urlaub ab. Als wir früher in den Familienurlaub gefahren sind, gab es die elektronischen Möglichkeiten noch nicht (ich bin so alt! :D), daher hab ich Bücher mitgeschleppt. Das war aber auch nie so ein Problem, da wir immer mit dem Auto gefahren sind und ich so nicht auf das Gewicht achten musste (Ich hab die Bücher aber trotzdem an verschiedenen Stellen versteckt, damit mein Vater keinen Anfall bekommt. Er liest nicht und versteht daher nicht, dass man für sieben Tage Urlaub 15 Bücher braucht). Seit ich studiere, mache ich - wenn überhaupt - mit meiner Mutter (und meinem Bruder) Städtetrips und da sind wir entweder per Zug oder per Flugzeug unterwegs. Daher nehme ich dann meinen Reader mit und leihe mir Ebooks aus der Bücherei, da mein Ebook SuB mittlerweile 0 (okay, aktuell 1) beträgt. Ich leihe dann entweder Bücher von der Wunschliste, oder Bücher die ich als Print auf dem SuB habe. Ich komme im Urlaub tatsächlich zum Lesen, nämlich im Flugzeug/am Flughafen und morgens bzw. abends. Ich stehe immer als erstes auf und während meine Mutter/mein Bruder das Bad nutzen lese ich. Abends ist mein Bruder am Handy und meine Mutter liest auch oft noch ein paar Seiten, also lese ich da auch. Daher schaffe ich auch im Urlaub meist mindestens ein Buch.

Ich habe schon ein bisschen gelesen und bin jetzt exakt auf Seite 100. Wie schon angedeutet, helfen mir die kurzen Kapitel sehr. Ich muss mir das echt mal für die nächste Leseflaute merken, die hoffentlich niemals kommt. Hier sind die Kapitel in der Regel nur zwei bis vier Seiten lang, sodass man immer denkt: "Eins geht noch." Man kommt also flott durchs Buch und gerade das brauche ich im Moment.

Nach welchen Kriterien wählst du deine Urlaubslektüre aus? Achtest du beispielsweise darauf, dass dein Buch irgendwie zum Urlaubsort passt?
Wie oben beschrieben, leihe ich mir ja mittlerweile die Urlaubslektüre aus, deshalb ist das erste Kriterium ganz banal die Verfügbarkeit. Ich kann nur die Ebooks leihen, die in der Onleihe aktuell nicht verliehen sind. Danach sind es eigentlich die üblichen Kriterien, nach denen ich sonst auch meine Bücher auswähle. Worauf habe ich Lust? Was passt zu der zur Verfügung stehenden Zeit und den Umständen? Sprich: Ich würde eher kürzere Bücher wählen, eher lockere Bücher oder Thriller, aber keine Wälzer und/oder Klassiker. Außerdem würde ich auf eine Mischung achten. In Lissabon diesen April hatte ich beispielsweise einen Thriller, einen Jugendthriller, einen Roman und ein Jugendbuch auf dem Reader.

Ich befinde mich aktuell auf Seite 160 und habe jetzt sogar die Nachrichten verpasst, weil ich lesen musste :D Gerade habe ich übrigens die Mutter der entführten Ruby verlassen, die im Zimmer ihrer Tochter sitzt und sich furchtbare Sorgen macht. Sie beschreibt Rubys Parfum ("eines der promibeworbenen Produkte, die für nichts herzustellen waren und Unsummen kosteten") und das sie es eigentlich nie mochte, aber jetzt an ihrem Kopfkissen riecht um an Ruby zu denken und nicht so einsam zu sein.

Gibt es ein Buch, das deiner Meinung nach die perfekte Urlaubslektüre ist? Und wenn ja, welches und warum? 
Ich fürchte, ich muss es mir einfach machen und die Frage mit nein beantworten. Ich könnte vielleicht ein, zwei Strandbücher raussuchen, aber Janine zum Beispiel, liest ja vor allem Thriller im Urlaub. Für sie wäre das vielleicht nicht so perfekt. Meine Mitbewohnerin wandert im Urlaub, die würde sich auch nicht über eine Strandempfehlung freuen. Alica liest vor allem Fantasy, das lese ich gar nicht. Ihr könnte ich auch kein Buch empfehlen. Insofern muss ich mich aus der Affäre ziehen und sagen, dass die Frage nur individuell auf den Reisenden abgestimmt werden kann. Sorry!

Die letzte Stunde habe ich ausschließlich mit kommentieren verbracht, daher bin ich noch immer auf Seite 160. Ich werde später berichten. Mein nächster Rundgang ist nach dem zehn Uhr Update geplant, aber falls ich da gerade an einer spannende Stelle bin, verschiebe ich das auf nach dem Fazit. Ich hoffe, ihr verzeiht mir das :) Jetzt esse ich Apfel, trinke Tee und lese weiter...

Was gehört neben Urlaublektüre, den wichtigsten Hygieneartikeln und deinem Fotoapparat auf jeden Fall noch mit ins Gepäck?
Mh... mh... tatsächlich packe ich außer dem Standardzeug (Klamotten, Ladekabel, Kulturbeutel BÜCHER!) nichts besonderes ein. Da ja wie gesagt seit meinem Studium nur Städtetrips auf dem Plan stehen, darf der Reisefüher nicht fehlen. Außerdem Taschentücher und Kopfschmerztabletten (ich habe beides immer! dabei) und meist auch Kosmetikbeutel also diese Mülltüten für kleine Badmülleimer. Ich hab so ein Notfallkit mit Ibuprofen, Pflaster, Wachs, Stift, Sicherheitsnadel usw. das fehlt auch nie... Also im Grunde das, was ihr auch alle im Gepäck habt. Ich nehm echt nichts besonderes mit :D

Ich befinde mich auf Seite 210 und habe vor kurzem ein Gespräch mit einem Mann geführt, den ich für den Täter halte. Aber mal abwarten ob er es wirklich ist, denn eigentlich ist er mir zu offensichtlich. Und wenn er es wirklich ist, dann kommt hoffentlich ein Knaller Motiv.

Fazit
Ich habe in der letzten Stunde wieder nur kommentiert und nicht gelesen, daher habe insgesamt knapp über 100 Seiten gelesen. Damit bin ich zufrieden, vor allem wenn man bedenkt, dass ich davor eine Woche an einem 250 Seiten Buch gelesen habe...

Ich mag es ja immer gern, wenn ich ein bisschen dazu gezwungen werde, zu bestimmten Büchern zu greifen. Aus diesem Grund fänd ich Themen wie SuB-Leichen (aber ich glaub das gab es erst vor kurzem) oder auch untypisches Genre recht spannend.
Fast vergessen, ich Dussel: Vielen Dank für die Organisation, Livia. Es war mir wie immer eine Freude ♥

Samstag, 22. Juli 2017

Aktion ~ Stöberrunde #3

Hallo zusammen,

diesmal habe ich den Termin irgendwie verpasst und war ganz überrascht, als ich bei Weltenwanderer den Post gesehen habe :D
Ich werde euch eine bunte Mischung präsentieren, ganz wie es meinen Interessen entspricht. Es werden eher Texte von kleinen Bloggern/Journalisten/Autoren sein und keine bestens recherchierten Reportagen, keine leidenschaftlichen Pamphlete oder bewusstseinsverändernden Gedankenanstöße. Das wäre nicht ich. Meistens jedenfalls. Aber wer sagt denn, dass nicht auch die kleinen Menschen kluges zu berichten haben?

Blog: Zwinkerlings Bibliothek
Thema: Hörbücher/Audible
Kommentar: Den meisten von euch ist Audible wahrscheinlich ein Begriff und auch ich wusste eigentlich was einen bei Audible erwartet und das es für mich nicht in Frage kommt. Allerdings war mir nicht so richtig klar, dass man die Hörbücher auch offline hören kann. Das ist für mich sehr wichtig, da ich keinen WLan Zugang habe. Wenn im Herbst/Winter meine Hörbuchzeit wieder beginnt, werde ich daher vielleicht doch mal Audible testen.

Blog: Anjas Druckbuchstaben
Thema: Ihre Erfahrung mit Abo-Buchboxen
Kommentar: So richtig interessiert haben mich diese Buchboxen noch nie und das aus verschiedenen Gründen. In ihrem Post berichtet Anja über ihre (anfängliche) Enttäuschung beim Auspacken, was ich sehr interessant und auch mutig finde. Wenn ich auf Instagram oder Blogs oder YouTubes solche Aboboxen sehe, sind alle immer mega begeistert. In ihrem Post spricht Anja genau das an, worüber ich mir auch Sorgen machen würde.

Blog: papapi
Thema: Blutspenden als Homosexueller
Kommentar: Ich glaub, dazu muss ich gar nicht viel sagen. Kevin äußert sich dazu, warum es Quatsch ist auf Spenderblut von Homosexuellen zu verzichten. Da möchte man Leben retten und darf nicht...

Thema: Rheinisches Wörterbuch
Kommentar: Für 99% für euch wohl nicht interessant, aber ich wollte es euch zeigen. Ich bin auf das Wörterbuch gestoßen, als ich die Schreibweise für "frott" gegoogelt habe. Übrigens ein Wort aus meinem alltäglichen Sprachgebrauch ;)

Kanal: Verstehen Sie Spaß?
Thema: Der Ticketautomat
Kommentar: Ich bin mir nicht sicher, ob ich euch das nicht schon in einem Lesemonat gezeigt habe. Für mich ist das einer der besten Filme den sie jemals gemacht haben. Vielleicht auch deshalb, weil ich mir permanent vorstellen muss wie meine Mutter und ich vor so einem Teil stehen. :D

Kanal: Tasmetu
Thema: Buchempfehlungen zum Divers Lesen
Kommentar: Lohnt sich, wenn man mal Lektüre abseits des Mainstream sucht.

Blog: Darkstars Fantasy News
Thema: Über Sinn und Unsinn den ersten Band einer Reihe erst dann zu kaufen, wenn die Reihe komplett erschienen ist
Kommentar: Ein ziemlich interessantes Thema, denn zu Vor- und Nachteilen von Reihen haben wir sicher alle was zu sagen. Ich denke, niemand beginnt gern eine Reihe, die dann nie komplett erscheint/übersetzt wird. Aber sind wir (als Leser/Konsumenten) nicht vielleicht teilweise dafür mitverantwortlich?

Viel Spaß beim Stöbern :)