Zitate


Ich bin ein absoluter Zitate-Fan, auch wenn ich mir kaum eins richtig merken kann. Leider. Die neusten findet ihr immer zuoberst, sodass ihr schnell überprüfen könnt, ob ich neue Zitate entdeckt habe. Berührt euch ein Zitat besonders? Musstest ihr herzlich lachen, weinen oder um euch schlagen? Schreibt mir und teilt eure Empfindung.

Mein Herz ruft deinen Namen - Susanna Tamaro

"Anfangs konnte ich dieses ständige Bedürfnis nach Definitionen nicht ertragen. Wenn es kein Adjektiv, kein Nomen gibt, um dich irgendwo einzuordnen, existierst du nicht. Dann habe ich mich daran gewöhnt und verstanden, dass dieses Klassifizieren zum Wesen des Menschen gehört. Wenn ich weiß, wer du bist, weiß ich, wie ich mich dir gegenüber verhalten muss, wenn du aber ein Mensch ohne Bindungen bist und keine feste Rolle hast, weiß ich nicht mehr, was ich denken soll. Du bist nackt. Und Nacktheit ist ein Stein des Anstoßes." (S. 10)

"Nicht die Dinge, die wir tun, verleihen unseren Tagen Qualität, sondern wie wir sie tun." (S. 191)
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 34 Meter über dem Meer - Annika Reich

"Das Meer ruft. Im Grunde genommen macht es nichts anderes als dies: rufen." (S. 99) 

"Geschwister, dachte Ella, Geschwisterbeziehungen werden unterschätzt, die ganze Welt lässt sich wegen ihrer Eltern therapieren..." (S. 101)

"Mein Sohn macht nämlich einen Job nach dem anderen , um rauszufinden, was er alles nicht werden will. Er kreist nur um sich selbst herum, so wie - da müssen Sie mir jetzt aber wirklich zustimmen - Ihre ganze Generation nur um sich selbst heum kreist. Na ja, wenigstens müsst ihr euch bei all diesem Gekreisel nicht mehr selbstverwirklichen! Das war für uns nämlich auch kein Spaß, das kann ich Ihnen sagen. Bei denen von uns, die sich selbstverwirklicht haben, gab es plötzlich nur noch das eigene Selbst als Wirklichkeit; und die, die ihr Selbst nicht verwirklicht haben, mussten sich ständig anhören, sie hätten keins. Beides Blödsinn. Ich glaube, früher wie heute gilt schlicht: Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied. Wir sind selbst dafür verantwortlich, dass das Rad des Lebens rund läuft." (S. 103)

"Die Frau mit dem Telefon war Studentin, sie hatte ein Buch von Max Weber neben sich liegen, und den liest man in der Uni oder gar nicht." (S. 170)

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ghetto kidz - Morton Rhue

"Die Einteilung in Schwarz und Weiß
oder in Arm und Reich
beginnt mit der Geburt
und wird im Leben eines Kindes
Tag für Tag bestätigt." (S. 9)

"Die Leute, die in schicken Anzügen in Diskussionsrunden saßen und sich so vornehm ausdrückten . die mochten behaupten, auch wir hätten eine Chance.
Die Lehrer, die ein Jahr lang an unserer Schule unterrichteten und dann wieder verschwanden, mochten sich einbilden, auch wir hätten eine Chance.
Die Politiker, die jeden Vorwand nutzten, um ins Fernsehen zu kommen, mochten den Zuschauern weismachen, auch uns gäbe man eine Chance.
Aber alle kannten die Wahrheit: Wir hatten keine Chance. Wer im Ghetto lebt, hat keine Chance."
(S. 177f) 

"Da wird immer von der hohen Kriminalität in den Städten geredet. Dabei ist das eigentliche Verbrechen das, was mit Jungen wie ihm und dir geschieht." (S. 204f)

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Belle et la magie - Valentina Fast

""Sag mal, warum hast du mich eigentlich immer am Handgelenk gehalten?"
Er [Gaston] schmunzelte, doch schaute mich nicht an, als er antwortete. "Weil es zu gefährlich gewesen wäre, deine Hand zu nehmen. Ich hätte nicht gewusst, wie ich sie wieder hätte loslassen sollen.""
(S. 696)
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Illuminati - Dan Brown

"Er [Galileo] versuchte die Position der Kirche aufzuweichen, indem er behauptete, Wissenschaft würde die Existenz Gottes nicht unterminieren, sondern vielmehr zementieren." (S. 38)

"Physik? Ich dachte, du liebst Gott!"
"Das tue ich auch, sehr sogar. Das ist der Grund, warum ich seine göttliche Gesetze studieren möchte. Die Gesetze der Physik sind die Leinwand, die Gott ausgelegt hat, um darauf seine Schöpfung auszubreiten."
 (S. 60) 

"Die Wissenschaft verrät mir, dass es einen Gott geben muss. Mein Verstand sagt mir, dass ich diesen Gott niemals begreifen werde. Und mein Herz sagt, dass ich ihn niemals begreifen soll." (S. 98)

"Es war eine der entsetzlichsten Tragödien für die Kunst der Renaissance. Im Jahre 1857 hatte der amtierende Papst Pius IX. entschieden, dass die genaze Wiedergabe männlicher Formen Lust in den Mauern des Vatikans provozieren könnte. Also hatte er einen Hammer und einen Meißel genommen und persönlich die Geschlechtsteile jeder einzelnen männlichen Statue in der ganzen Vatikanstadt abgeschlagen (...) Die Feigenblätter aus Gips sollten die Beschädigungen maskieren. Landgon hatte sich häufig gefragt, ob nicht irgendwo auf dem Gelände eine große Kiste mit Steinpenissen lagerte." (S. 109)

"Erinnere dich!, sagte sie sich. Erinnere dich an die Lösung dieser Aufgabe! Es war ein Trick aus der buddhistischen Philosophie. Statt ihren Verstand nach einer Lösung für eine möglicherweise unlösbare Herausforderung suchen zu lassen, versuchte Victoria, sich einfach an die Lösung zu erinnern. Die Voraussetzung, dass man die Antwort einmal gewusst hatte, schuf die Überzeugung, dass eine Antwort tatsächlich existierte... und eliminierte auf diese Weise das Gefühl von Hoffnungslosigkeit" (S. 118) 

""Sie erinnern sich an das Gebet des heiligen Franziskus, Monsignore?"
Der junge Geistliche sprach den Vers mit sichtlicher Qual: "Herr, gib mir die Kraft, die Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann.""
 (S. 143) 

"Die Sprache der Wissenschaft ist frei von Wegweisern; es gibt keine Abgrenzung von Gut und Böse. Wissenschaftliche Bücher zeigen uns, wie man eine nukleare Reaktion in Gang setzt, doch es gibt kein Kapitel, in dem wir gefragt werden, ob es eine gute oder eine schlechte Idee ist!" (S. 304) 

"Jeder von uns ist ein Gott, hatte Buddha gesagt. Jeder von uns ist allwissend. Wir müssen lediglich unser Bewusstsein öffnen, um unserer eigenen Weisheit zu lauschen." (S. 377)
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 Die Mittwochs Briefe - Jason F. Wright

"Jetzt endlich weiß ich, warum der Herr am siebten Tage ruhte. An diesem Tag empfängt er die, die ihm besonders am Herzen liegen." (S. 136)
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Kissing one more - Katrin Bongard 

"Und dann spüre ich das Meer plötzlich mehr, als dass ich es sehe. Es ist, als ob sich der Horizont verändern würde, diesiger oder klarer, auf jeden Fall anders und weiter." (S. 84)






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Der Joker - Markus Zusak

"Es ist überraschend, was man mit Betrug und Tricks alles erreichen kann. Wie Raskolnikow in Dostojewskis "Schuld und Sühne" einmal sagte: "Wo der Verstand nicht hilft, hilft der Teufel."" (S. 25)

"Lua küsste sie.
Ganz sanft auf die Lippen.
Und sie erwiderte den Kuss.
Manchmal sind Menschen wunderschön.
Nicht durch ihr Äußeres.
                                      Nicht durch das, was sie sagen.
                                      Nur durch das, was sie sind." (S. 281)
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Die Psychologin - Anna Salter

"Ich war auch der Meinung - jedenfalls am Anfang meiner Gutachtertätigkeit -, daß Gericht etwas mit Gerechtigkeit zu tun hatte. Was für ein Unsinn." (S. 82)

"Inzwischen würde ich in meiner Kritik noch weitergehen. In amerikanischen Gerichtssälen war die Gerechtigkeit tagtäglich käuflich. Reiche Leute hatten besser Anwälte. Und bessere Anwälte gewannen im allgemeinen, genau wie bessere Basketballteams. Um ehrlich zu sein: Wenn ich vor Gericht gestanden hätte, wäre mir ein guter Anwalt lieber gewesen, als unschuldig zu sein." (S. 82)

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 Tausend strahlende Sonnen - Khaled Hosseini

""So wie eine Kompassnadel immer nach Norden zeigt, wird der anklagende Finger eines Mannes immer eine Frau finden."" (S. 11)

""Meine Pflicht besteht darin, für Ordnung zu sorgen (...) Was ein Mann in seinem Haus für richtig hält, ist allein seine Sache." 
"Und wo bleibt dort das Recht, Sergeant Rahman?" Tränen der Wut traten ihr in die Augen. "Werden Sie zur Stelle sein, um für Ordnung zu sorgen?"" (S. 246f)

"In Kharabat, dem uralten Musikerviertel von Kabul, war es still geworden. Die Musiker hatte man ins Gefängnis geworfen, ihre rubabs, tambouras und Harmonien zerschlagen. Es hieß, dass die Taliban mit Gewehren auf das Grab von Ahmad Zahir, den Lieblingssänger Tariks, geschossen hatten. "Er ist schon seit fast zwanzig Jahren tot", sagte Laila zu Mariam. "Reicht es denn nicht, einmal gestorben zu sein?" (S. 261) 

"Nach Gottes Willen sind Mann und Frau verschieden. Unsere Gehirne funktionieren anders. Ihr Frauen könnt unseren Gedanken nicht folgen. Das ist von westlichen Ärzten und Wissenschaftlern nachgewiesen worden. Darum hat für uns die Aussage eines Mannes ebenso viel Gewicht wie die von zwei Frauen." (S. 337)

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Gelegenheit macht Sehnsucht - Carly Phillips

"Scarlett O'Hara nacheifernd, entschied ich mich dazu, dass ich morgen in einer viel besseren seelischen Verfassung sein würde, um die Dinge anzupacken."





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Todeswächter - Veit Etzold

"So einfach ist das?, fragte sich der Junge. Man musste sich nur betrinken, schon kann man tun und lassen, was man will?" (S. 173) 

"Wo du hingehst, da will ich auch hingehen;
Wo du bleibst, da bleibe auch ich.
Dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott.
Wo du stirbst, da sterbe ich auch, da will ich begraben werden.
Und nur der Tod wird mich und dich scheiden."
(S. 254)

""Kevin?", fragte Clara. Kevin war meist kein Name, sondern eine Täterbeschreibung." (S. 320)

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Ich nannte ihn Krawatte - Milena Michiko Flasar 

"Jemandem zu begegnen bedeutet, sich zu verwickeln. Es wird ein unsichtbarer Faden geknüpft. Von Mensch zu Mensch. Lauter Fäden. Kreuz und quer. Jemandem zu begegnen bedeutet, Teil seines Gewebes zu werden ..." (S. 9)

"Heute begreife ich, dass es unmöglich ist, jemandem nicht zu begegnen. Indem man da ist und atmet, begegnet man der ganzen Welt. Der unsichtbare Faden hat einen vom Augenblick der Geburt an mit dem anderen verbunden. Ihn zu kappen, dazu bedarf es mehr als nur eines Todes, und es nützt nichts, dagegen zu sein." (S. 12)

"Der Verlust, der am schwerste wiegt, ist der der Selbstachtung. Mit ihm fängt aller Niedergang erst an." (S. 32)

"Hätte ich. Wäre ich. Es gibts nichts Trostloseres als den Konjunktiv der Vergangenheit. Die Möglichkeiten, die er andeutet, sind keine, die sich erfüllen werden, und trotzdem oder deshalb bestimmen sie die eingetretene Wirklichkeit." (S. 80)

"Du hörst nur das, was oben hörbar, nicht das, was darunter liegt (...) Wer in einem Lachen nichts anderes als ein Lachen hört, der ist taub, ich sage, tauber noch als taub." (S. 91)
"Wenn es irgendetwas für dich zu lernen gibt, dann nur, dass du dich nicht schämen sollst. Schäm dich nur ja nicht dafür, ein Mensch mit Gefühlen zu sein. Egal, was es ist, fühl es innig und tief. Fühl es noch ein bisschen inniger, fühl es noch ein bisschen tiefer. Fühl es für dich. Fühl es für den anderen. Und dann: Lass es gehen." (S. 92)

"Mein Sterbegedicht ist schon lange fertig. Was es noch zu schreiben gilt aber, ist das Gedicht, welches, niemals fertig, ein endloses Anreiben der Tusche, ein endloses Eintauchen des Pinsels, ein endloses Gleiten über weißes Papier, das Gedicht meines Lebens ist." (S. 126)

"Man sagt, ein Lehrer sei unsterblich. Auch wenn er seinen Körper verlässt, lebt das, was er gelehrt hat, im Herzen seiner Schüler weiter." (S. 126)
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Die einzige Wahrheit - Jodi Picoult

"Ich weiß, wie es ist, sich in der Welt zu bewegen, aber nicht wirklich ein Teil von ihr zu sein" (S. 127) 

"Wenn ich in den letzten zehn Tagen überhaupt etwas gelernt hatte, dann, dass die amische Lebensart langsam war. Man arbeitete gewissenhaft, jede Fahrt dauerte ewig, sogar ihre Gottesdienstlieder klangen besonnen und traurig. Amische Menschen sahen nicht ständig auf die Uhr. Sie waren nicht in Eile, sie nahmen sich einfach so viel Zeit, wie sie für eine Aufgabe brauchten." (S. 154)

""Für euch geht es immer nur darum sich irgendwie hervorzutun. Wer ist der Reichste, der Beste. Für uns geht es darum, mit den anderen eine Einheit zu bilden. Wie die Stoffstücke in einem Quilt. Betrachtet man uns einzeln, machen wir nicht viel her. Aber zusammen sind wir etwas Wunderbares."" (S. 155)

""Weiß du, was mir aufgefallen ist, wenn ich bei Jacob war? In eurer Welt können die Menschen sich gegenseitig so schnell erreichen. Ihr habt Telefone und Fax - und über den Computer könnt ihr mit jemandem am anderen Ende der Welt reden. In Talk-Shows erzählen Leute ihre Geheimnisse, und in Illustrierten sieht man Bilder von Filmstars, die versuchen, sich in ihren Häusern zu verstecken. So viele Verbindungen, aber bei euch wirken alle so einsam."" (S. 157)

"Zum ersten mal sah ich es durch Katies Augen - das Stigma, eine Ausgestoßene in einer Gemeinschaft zu sein, in der Gleichheit so hoch bewertet wurde" (S. 164)

""Aber wenn du gewinnst", sagte sie, "verliere ich trotzdem"" (S. 255)

"Ach, ich bitte Sie. Sie ist keine internationale Terroristin, die im World Trade Center eine Bombe gelegt hat. Sie ist amerikanische Staatsbürgerin, und damit hat sie das Recht auf eine faire Behandlung nach dem Gesetz." (S. 267)
"[...]Man verhält sich nicht amisch, wie Mr. Callahan das unterstellt hat. Man lebt amisch. Man ist amisch. [...]" (S. 304)

"An einem Ort, der allmählich stirbt, kann kein Leben entstehen." (S. 339)

""Man kann sich über das Glück eines anderen Menschen freuen, aber deswegen vergißt man doch nicht sein eigenes Unglück."" (S. 340)
""[...]Liebe ist die stärkste Form von Energie. Katie und ich, wir haben uns geliebt. Wir konnten uns nicht in meiner Welt lieben, und wir konnten uns nicht in ihrer Welt lieben. Aber unsere Liebe, die ganze Energie mußte irgendwohin. Sie ist in das Baby geflossen."" (S. 376)

"[...]Sie müssen Dinge nicht sehen, um sie zu glauben." Adam blickte dem Staatsanwalt fest in die Augen. "Vielleicht ist es eher so", sagte er, "daß ich Dinge glaube, die Sie nicht sehen können."" (S. 377)
""Das einzige, was ich Katie vergeben konnte, war, daß Sie mir das Herz gebrochen hat." Er zögerte. "Und ich denke, nicht einmal ihr Englischen könnt sie dafür ins Gefängnis stecken."" (S. 403)
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Boot Camp - Morton Rhue

""Und Eltern haben immer Recht und Kinder immer Unrecht, Sir?"
"Das ist der Grundsatz, nach dem wir arbeiten..."" (S. 25)

"Man kann Menschen nicht dazu zwingen, etwas zu glauben, was sie nicht glauben wollen." (S. 76)

"In diesem Augenblick begreife ich mit einem Mal, worum es in Lake Harmony im Grunde geht: um Macht und Angst. Sie nehmen uns die Macht, und deshalb haben wir Angst vor ihnen. Warum darf ich nur mit Genehmigung sprechen oder mich bewegen? Auf diese Weise nimmt man mir die Macht, mich auszudrücken. Wenn sie die ganze Macht haben und wir überhaupt keine, haben wir Angst vor ihnen und tun alles, was sie wollen." (S. 91) 

"Wir sind nicht hier, weil wir in den Augen der Gesellschaft irgendetwas schrecklich falsch gemacht haben, sondern weil wir in den Augen unserer Eltern einfach die falschen Menschen sind." (S. 131)

"Kein Richter kann ihr [Sarah] die Freiheit geben. Wie ist das möglich in einem "freien" Land, das angeblich auf den Idealen der persönlichen Freiheit, der Freiheit der Wahl und dem Recht des Individuums gründet? Weil man, solange man noch nicht volljährig ist, nicht als Individuum betrachtet wird. Und daher hat man keine Rechte." (S. 131f)

"Das Produkt, das Lake Harmony abliefert, ist das Kind, das man sich immer gewünscht hat, und nicht das, das man nun einmal bekommen hat." (S. 172)

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Das Küstengrab - Eric Berg

"Die französische Schriftstellerin Francoise Sagan sagte einmal: "Man weiß selten, was Glück ist, aber man weiß meistens, was Glück war." (S. 300)








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 Der Träume blauer Schlussakkord - Brigitte Pons

""Wenn du es unbedingt wissen willst, Phillipp: Weil du so sehr Franzose bist wie eine Currywurst ein Gourmetessen und weil du dir diesen Scheißakzent in die Haare schmieren kannst!" 
"Meine Mutter hat mich mit Blick auf die Dächer von Notre Dame empfangen..."
"Und meine hat es unterm Weihnachtsbaum getrieben, deshalb halte ich mich noch lange nicht für Jesus."" (S.59)

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Die Liste der vergessenen Wünsche - Robin Gold

"Früher war sie eine Leseratte gewesen und hatte mindestens einen Roman pro Woche verschlungen." (Kapitel 8)

""Es ist, wie ich es meinen Kunden immer sage. Hoffnungslos ist nur hier oben." Er hob die Hand, zeigte an seinen Kopf und tippte ein paar Mal dagegen." (Kapitel 10)

"Der Mensch ist gerade so glücklich, wie er sich zu sein entschließt." (Kapitel 29)

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Ein Millionär zum Frühstück - Jessica Bird

"Der Geist triumphiert über die Materie." (Kapitel 5)

"Ein stärkeres Volk soll sich von den Rücken der Männer erheben, die durch Ehre und die Gnade Gottes miteinander verbunden sind. All jene, die ihren Mitmenschen Liebe entgegenbringen, sollen eins sein unter dem Himmelszelt. Brüder sind nicht nur jene, die demselben Leib entspringen, sondern jene, die mit dem gleichen Herzen sprechen." (Kapitel 24)
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Wir können alles sein, Baby - Julia Engelmann

"Sag mir,
wenn irgendwo etwas zu Ende geht,

dass dafür anderswo ein Stern 
aufflimmert,
und egal wie oft diese Erde sich noch

dreht,
dass sie sich an uns erinnert." (@Romeo w/<3)

"Ich bin keine hotte Torte,
mehr eine treue Tomate"
(Kein Modelmädchen)

"beim Sport bin ich nicht pretty,
weil ich dabei ganz schön rot werde." 
(Kein Modelmädchen)

"Manchmal wär ich gerne schöner,
aber das hat keinen Zweck,
ich bin kein Modelmädchen,
ich bin anders, unperfekt."
 (Kein Modelmädchen) 

"Manchmal wären wir gern anders,
doch das hat niemals einen Zweck.
Jeder ist auf seine Weise
gut genug und auch perfekt."
(Kein Modelmädchen)

"Alles ändert sich andauernd,
niemand bleibt ewig ein Kind.
Aber eins bleibt immer gleich,
und zwar, dass wir Familie sind. (Familie)

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Damals im Dezember - Richard Paul Evans

"Die Segnungen des Lebens rufen nicht automatisch Freude hervor; Freude entsteht, wenn man diese Segnungen zu würdigen weiß." (o. S.)

"Anderen zu helfen, birgt seinen eigenen Lohn - man kehrt damit zur Menschlichkeit zurück." (o. S.)



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Liebe unter Fischen - René Freund

"Anrufbeantworter von Alfred Firneis. Bitte hinterlassen Sie keine Nachricht. Ich rufe nicht zurück." (S. 5)

"In Ihrer Spüle wachsen Pilze."
"Die brauche ich für meine Pizza funghi."
(S. 9)

"Wissen Sie, was Facebook für mich ist? Das ist so wie Die große Chance oder Germanys next Top-Irgendwas. Eine riesige Castingshow! Und alle sind gleichzeitig Kandidaten und Jurymitglieder und müssen rund um die Uhr beweisen, wie toll sie sind und wie gut es ihnen geht und dass sie es wert sind, geliebt zu werden. Dabei wissen die nicht mal, wer sie sind und was an ihnen liebenswert sein soll, weil sie sich selbst am allerwenigsten lieben!" (S. 15)

"Bei großen Turnieren beispielsweise hielt er im Fußball zu den Deutschen, wenn die Österreicher ausgeschieden waren. Er hielt oft zu den Deutschen." (S. 28f.)

""Schön", dachte Fred kurz. Doch eigentlich hatte er beschlossen, missmutig zu sein, also schlug er sich mit den flachen Händen den Staub aus der Kleidung und sagte laut: "Scheiße."" (S. 39)

"Wir können nicht das Glück des Nachbarn auch noch haben. Der Gedanke daran, es nicht zu haben, machte uns allerdings verrückt." (S. 68)
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 Rockherz - Andie F. Andersson

"Denkst du, das Glück kommt eines Tages um die Ecke und klopft an diese Tür? Meine Erkenntnis ist, dass das Glück eine faule Socke ist. Das muss man sich holen." (52%)
 
"Nutze nicht nur die Länge deines Lebens, sondern auch seine Breite"
(77%)


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Die Landkarte der Zeit - Félix J. Palma

"Haben Sie sich einmal gefragt, was den Menschen zu einem verantwortungsbewussten Wesen macht? Ich will es Ihnen sagen: Es ist die Tatsache, dass er das, was er tut, nur einmal tun kann. Gäbe es Maschinen, die uns erlaubten, selbst unsere dümmsten Fehler zu korrigieren, lebten wir in einer Welt der Verantwortungslosigkeit." (S. 225) _____________________________________________________________

Bis ans Ende der Geschichte - Jodi Picoult

"Achte nicht auf ihn. Er ist ein kleiner Mann, der einen großen Schatten wirft." (S. 9/10)

"Später, als ich sie näher kannte, wurde mir klar, dass sie beim Gärtnern niemals den Samen im Blick hat. Sie stellt sich bereits die Pflanze vor, die daraus erwachsen wird. Und ich nehme an, dass sie das Gleiche dachte, als sie mich traf." (S. 23)

"Nicht die Jahre deines Lebens zählen, sondern das Leben in deinen Jahren." (S. 24)

"Ich glaube an die Hölle... aber die ist hier auf Erden." Er schüttelte den Kopf. "Gute Menschen und schlechte Menschen. Als wäre das so einfach. Jeder ist beides zugleich" (S. 56)

"Vor langer Zeit hat mir mal jemand gesagt, eine Geschichte werde sich von selbst erzählen, wenn sie bereit dazu ist." (S. 56)

"Der größte Fehler, den Menschen machen, wenn sie an Kriegsverbrecher des Nationalsozialismus denken, ist der, sie als Monster zu sehen: vor, während und nach dem Krieg. Das waren sie nicht. Sie waren ganz gewöhnliche Menschen mit einem vollkommen funktionsfähigen Gewissen, die schlechte Entscheidungen trafen und dann für den Rest ihres Lebens, wenn sie wieder in den Alltag zurückkehrten, Ausreden erfinden mussten." (S. 100)

"Wenn du nicht weißt, woher du kommst, wie willst du dann jemals herausfinden, wohin dein Weg dich führt?" (S. 122)
 

"Wenn man die gleiche Handlung ständig wiederholt, fühlt sie sich schließlich richtig an. Und man empfindet am Ende nicht mal mehr Schuld." (S. 149/150)

"Sie denken: niemals. Sie denken: ich nicht. Aber wir sind in jedem Moment dazu in der Lage, etwas zu tun, womit wir am wenigsten gerechnet hätten." (S.150)

"Machen Sie es sich nicht ein bisschen einfach, wenn Sie sagen, Sie hätten das Schreckliche getan, weil jemand Sie dazu anstiftete?", wende ich ein. "Das ändert doch nichts daran, dass es falsch war. Egal, wie viele Menschen einem sagen, dass man von einer Brücke springen soll, man hat doch immer noch die Option, sich umzudrehen und wegzugehen." (S. 153)

"Wenn du die Hölle durchlebst, muss der Tod himmlisch sein." (S. 154)

"Es ist als hätte sie schon in jungen Jahren gewusst, dass sich Gut und Böse nicht sauber voneinander trennen lassen, dass sie siamesische Zwillinge sind, die sich ein Herz teilen." (S.160)

"Stärke zeigt sich nicht darin, dass man jemandem etwas Schlimmes antut, der schwächer ist als man selbst, Reiner. Man kann zwar über die Stärke, etwas Schlimmes zu tun, verfügen, doch es geht darum, sich dagegen zu entscheiden." (S.182)

"Sie können mir mein Zuhause wegnehmen", sagte er. "Und mein Geld und meine Frau und mein Kind. Sie können mir meine Lebensgrundlage und mein Essen wegnehmen und" - hier setzte seine Stimme aus - "meinen Enkelsohn. Aber meine Träume können sie mir nicht nehmen." (S. 330)

"Je öfter man dieselbe Handlung wiederholt, egal, wie verwerflich sie ist, desto eher findet man dafür für sich eine Entschuldigung." (S. 393)

"Ich glaube nicht an Gott. Aber als ich hier sitze, in diesem Raum voller Menschen, die das anders empfinden, wird mir klar, dass ich an Menschen glaube. An ihre Kraft, einander zu helfen und trotz allem weiterzumachen. Ich glaube, dass das Außergewöhnliche jeden Tag über das Gewöhnliche triumphiert. Ich glaube, wenn man Hoffnung hat - und sei es nur die auf ein besseres Morgen -, ist dies die mächtigste Droge auf diesem Planeten." (S. 447)

"Eine Familie zu haben, bedeutet, dass man nie allein ist." (S. 496)

"Was er getan hat, war falsch. Er hat deine Liebe nicht verdient. Aber er verdient es, dass du ihm vergibst, weil er ansonsten wie Unkraut in deinem Herzen wachsen wird, bis es erstickt und davon überzogen ist. Die Einzige, die leidet, wenn du diesen ganzen Hass hortest, bist du." (S. 543)

"Vergebung ist nichts, was man für einen anderen tut. Man tut es für sich selbst." (S. 544) 
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Julia - Anne Fortier

"Es gibt Lust, müsst Ihr wissen, und es gibt Liebe. Die beiden sind miteinander verwandt, aber dennoch grundverschiedene Dinge." (S. 124)


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Todesfrist - Andreas Gruber

"Alles hängt irgendwie zusammen..."
"Natürlich tut es das!", unterbrach Sneijder sie. "Wenn ich mir am Arsch ein Haar ausreiße, dann tränt das Auge!" (S. 191)

"Jeder Mensch hat ein Brett vor dem Kopf, Kollege. Es kommt nur auf die Entfernung an." (S. 259) 




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 Frühstück mit Katze & Co. - Danielle Hawkins

"Es ist besser, zu schweigen und für einen Narren gehalten zu werden, als den Mund zu öffnen und jegliche Zweifel daran, dass man einer ist auszuräumen." (S. 24)
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All die ungesagten Worte - Marc Levy

"Die Welt ist groß, die Freundschaft ist unendlich." (S. 151)

"Wichtig ist nicht, zu wissen, in welcher Stadt oder welcher Ecke der Welt sich der andere aufhält, sondern welche Art von Liebe uns mit ihm verbindet." (S. 367) _____________________________________________________________

Der Geschmack von Glück - Jennifer E. Smith

"Er hätte sie schon vor einiger Zeit küssen sollen, gleich als er hier angekommen war. Er hätte sie schon heute Nachmittag am Strand küssen sollen. Und am Tag vorher im Ort. Und am ersten Abend draußen auf ihrer Veranda. Auf einmal kam es ihm vor, als hätte es bereits eine Million Gelegenheiten gegeben, bei denen er sie hätte küssen sollen, auch ohne Drehbuch oder sonst irgendwelche Anweisungen." (S. 163)

"Es gibt unterschiedliche Formen des Glücks", sagte sie. "Manche brauchen keinen Beweis." (S. 236)
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Todeszimmer - Jeffery Deaver

"In Farm der Tiere hat Orwell geschrieben: >Alle Tiere sind gleich, doch einige sind gleicher als andere.<" (S. 137)


 


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Arthur und die Stadt ohne Namen - Gerd Ruebenstrunk

"Denn nur das Leben kann das Nichts überwinden. Und die Liebe, ohne die das Leben nichts ist." (S. 421)








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Sommer unter schwarzen Flügeln - Peer Martin

"Hübsche Frauen darf man nicht zu lange betrachten, denn dann zerfallen ihre Konturen. Nicht hübsche Frauen kann man lange ansehen, und mit jedem Blick entdeckt man mehr von ihrer Schönheit." (S. 23)

"Das schlimmste ist gar nicht der Mangel an Geld, glaube ich, das Schlimmste ist das Gefühl, nichts zu tun. Nicht gebraucht zu werden. Menschlicher Abfall zu sein."
(S. 64)

"Alle Menschen sind klug, die einen vorher, die anderen nachher. Nur wenn es darauf ankommt, ist jeder dumm (Arabisches Sprichwort)" (S. 199)

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Wenn du dich traust - Kira Gembri

""Die Braut hat ja sicher zwanzigmal deinen Namen geschrien!" (...)
"Es war nur achtmal." Nun klingt ihre Stimme schon etwas fester, und ihr Kinn wandert ein Stück nach oben. "Lieber wäre es mir gewesen, wenn ihr wenigstens einen Zehnerblock geschafft hättet. Aber sowohl die achtfache Nennung deines Namens als auch die sechsfache Bestätigung mit >oh ja< blieb hinter diesem Ziel zurück. Vielleicht lag es daran, dass du ihren siebenfachen Ausruf >schneller!< ein klein wenig zu wörtlich genommen hast.""(S. 86)

"Ich bin jedenfalls kein Mathegenie, aber ich schätze, dass die Wahrscheinlichkeit, dass deine Vorstellungen wahr werden, liegt bei null-Komma-irgendas Prozent. Okay? Die Möglichkeit ist da, zugegeben. Aber wenn du mich fragst, wie gut die Chancen stehen, dass du dir mit deinen Ticks das Leben versaust - tja, dann kriegst du von mir 'ne glatte Hundert." (S.96)

""Und Schluss!", trompetete Kris dazwischen. "Was wär's gewesen?" Trübsinnig lässt Flocke den Stift davonrollen. "Elfenbein." Ich springe ihm fast an die Gurgel, während die anderen losprusten. "Und wieso! Malst du! Dann keinen! Verfickten Elefanten?!"" (S.205)

"99 Schmetterlinge wirbeln durch meinen Bauch, begleitet vom Flattern meines Herzens. Es kann keine gerade Zahl sein, unmöglich - dieses Gefühl ist zu wild, zu unberechenbar und erinnert zu sehr an Panik, um vollkommen zu sein. Es ist besser." (S.212)

"Dein Leben soll nicht mehr gezählt werden, sondern geschätzt. Und ich schätze, es könnte ziemlich gut werden - wenn du dich traust." (S. 269)
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Ich knall euch ab! -  Morton Rhue

"Ihr habt mein beschissenes Leben noch schlimmer gemacht. Wie? Weil ihr eure Kinder dazu erzogen habt, dass sie alle gleich sein wollen und jeden hassen, der es wagt, ein bisschen anders zu sein." (S. 19)

"Ich hätte mich auch ganz still aus dem Staub machen können, aber das wäre ja noch sinnloser gewesen. Wenn ich so gehe und bei meinem Abgang die Leute mitnehme, die mir das Leben zur Hölle gemacht haben, dann kommt vielleicht eine Botschaft rüber. Vielleicht ändert sich dann etwas, und irgendwo wird irgendein anderer Junge, der so unglücklich ist wie ich, besser behandelt und findet vielleicht einen Grund weiterzuleben." (S. 30)

"Vielleicht sollte an der Schule ein Pflichtkurs eingeführt werden, wo den Kindern beigebracht wird, sich gegenseitig zu respektieren, egal wie verschieden sie sind. Ich glaube, das würde viel mehr bringen als Geometrie." (S. 141)

"Wenn wir an den Schulen genauso viel Unterricht in Toleranz hätten wie in Sport, wäre mein Sohn heute vielleicht noch am Leben." (S. 142)

"Man hat in diesem Land [Amerika] ein öffentliches Bewusstsein für alles Mögliche geweckt: Alkohol am Steuer, Rauchen, Drogenmissbrauch. Das sollte uns auch beim Thema Toleranz gelingen" (S. 145)
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Erbarmen - Jussi Adler-Olsen

"Vom Tod wusste er nicht viel. Nur, dass er so unvorhersehbar war wie ein Blitzschlag. Und unendlich still, wenn er eingetreten war." (S.10)

"Dreiundreißig war Morton inzwischen, und in den vergangenen dreizehn Jahren hatte er fleißig alle möglichen Fächer studiert, außer denen, für die er gerade eingeschrieben war. Das Ergebnis war ein beeindruckendes Wissen auf den verschiedensten Gebieten, nur nicht in den Fächern, für die er ein Stipendium bekommen hatte." (S.31f)
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Knapp am Herz vorbei - J. R. Moehringer

Verrat ist hundertmal schlimmer als Mord (...) Warum kennen wir nach zweitausend Jahren den Namen Judas und nicht den des Soldaten, der Christus ans Kreuz genagelt hat? (S.71)

Nichts lügt mehr als ein Foto. Im Grunde genommen ist jedes Foto eine himmelschreiende Lüge, weil es einen eingefrorenen Augenblick zeigt - und die Zeit lässt sich nicht einfrieren.
(S.86)

Woher weiß ich, ob ein Buch meine Zeit lohnt oder ob es Zeitverschwendung ist? Es ist nie Zeitverschwendung. Jedes Buch ist besser als kein Buch. (...) Ein Buch ist die einzige wirkliche Flucht aus dieser gefallenen Welt. Außer dem Tod. (S.193)

Wenn du mit dem Rücken zur Wand stehst, hast du nur einen Partner: deinen Bauch.
(S.303)
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Die Schmetterlingsinsel - Corina Bomann

"Noch nie hatte ein gelöstes Geheimnis einen Menschen so gelassen, wie er war..."
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In einer regnerischen Nacht - Jodi Picoult

"Mit jemandem, der nicht einmal merkte, dass er im Käfig saß, konnte man nicht über Freiheit sprechen." (S.87)

"Weißt du nicht, Allie", sagte er, "dass man niemandem helfen kann, der es nicht zulässt?" (S.135)

""Wenn man die Augen nicht aufmacht, entgeht einem so manches", bemerkte Cam leichthin." (S.280)

"In diesem Augenblick begriff er, daß der Himmel das war, was man darin suchte- daß er für jeden anders aussah und daß man ihn manchmal dort antraf, wo man es auf keinen Fall erwartete." (S.497)
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Die Attentäterin - Yasmina Khadra

"Es gibt nichts, absolut nichts, was über deinem Leben steht... Und dein Leben steht nicht über dem der anderen." (S.107)

"Man kann nicht mit der einen Hand die Blume gießen, die man mit der anderen pflückt; man gibt einer Rose, die man ins Glas stellt, nicht ihre Anmut zurück, sondern verfälscht ihre Natur; man glaubt man verschönert sein Wohnzimmer mit ihr, doch in Wahrheit verunstaltet man nur seinen Garten." (S.239)

""Ein Menschenleben ist wertvoller als jedes Opfer, und wenn es das höchste Opfer wäre", bekennt er und hält meinem Blick stand. "Denn es gibt kein größeres, kein gerechteres, kein edleres Anliegen auf Erden als das uneingeschränke Recht auf Leben." (S.258)

"Alles kann man dir nehmen; dein Hab und Gut, deine schönsten Jahre, deine sämtlichen Freuden, deine gesammelten Verdienste und sogar dein letztes Hemd - doch es bleiben dir noch immer deine Träume, um die Welt, die man dir gestohlen hat, neu zu erfinden." (S.270)
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Und dann der Himmel - Jan Stressenreuter

"Madonna kommt in die Hölle?" Rafael nickte. "Zusammen mit Michael Jackson. Geschmacksverirrung ist eine große Sünde." (S.44)

"Schwule wohnen immer im Dachgeschoss. Das ist eines dieser Naturgesetze, so ähnlich wie die Tatsache, dass wir nicht Fußball spielen und nicht auf den Fingern pfeifen können" (S.48)

"Manche Leute mögen eine frische Brise als wohltuend empfinden, ich dagegen friere im Wind." (S.98)
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Pandablues - Britta Sabbag

"Das Leben ist eine Zugfahrt, dachte ich, jede Enttäuschung ist nur eine Haltestelle, und wir müssen einfach weiterfahren"

""Was musst du machen, damit du wieder glücklich bist?", fragte Finn mich nun. Verwundert sah ich ihn an. Hatte er mich tatsächlich gefragt, was ich machen musste, damit ich wieder glücklich würde? Sagte man nicht im Allgemeinen, dass etwas passieren müsse"
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Nachricht von dir - Guillaume Musso

"Niemand kann auf Dauer eine Maske tragen ~ Seneca, Über die Güte" (S. 324)

"Wenn du jemanden liebst, nimmst du ihn so, wie er ist, mit all seinen Bindungen und Verpflichtungen. Du nimmst seine Geschichte, seine Vergangenheit und seine Gegenwart. Du nimmst alles oder gar nichts. ~ R.J. Ellory, A Quiet Belief in Angels" (S. 334)
 
"Jeder ist ein Mond und hat eine dunkle Seite, die er niemandem zeigt ~ Mark Twain, Dem Äquator nach"
(S. 352)

"»Es ist schwer, einen anderen schützen zu wollen und es nicht zu können«, meinte Angel. »Du kannst Leute nicht schützen, Jungchen«, sagte Wally. »Alles, was du tun kannst, ist, sie zu lieben.« ~ John Irving, Gottes Werk und Teufels Beitrag" (S. 445)
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 Zwanzigtausend Meilen unterm Meer - Jules Verne

"Besser getan, als noch zu tun." (S. 452)

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Wunder - R. J. Palacio

"Die Dinge, die wir tun, sind das Allerwichtigste. Sie sind wichtiger als das, was wir sagen oder wie wir aussehen. Die Dinge, die wir tun, bleiben auch nach unserem Tod erhalten. Deshalb sind unsere Tagen wie Denkmäler. Sie sind aus Erinnerungen gebaut und nicht aus Steinen." (S. 98/99)
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Neunzehn Minuten - Jodi Picoult

"Aber vielleicht geschehen schlimme Dinge ja auch deshalb, damit wir uns daran erinnern, wie das Gute aussehen sollte." (S. 43)

"Wenn jemand starb, dem du dein Herz geschenkt hattest, nahm er es dann mit?"
(S. 110)

"Peter eilte hinaus auf den Flur, fragte sich, ob es überhaupt möglich war zu verschwinden, wenn man sein ganzes Leben nie richtig da gewesen war." (S. 216)

"Wenn nur die Meinung der anderen zählt, kannst du dann überhaupt noch eine eigene haben?" (S. 254)
  
"Die Kids in dieser Clique waren nicht ihre Freunde. Coole Kids hatten keine richtigen Freunde, sie hatten Verbündete. Sicher warst du nur, solange du niemandem vertrautest, denn du konntest jeden Moment von den anderen zur Witzfigur degradiert werden." (S. 340)

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Argus - Jilliane Hoffman

 "Leben ist, was einem passiert, wenn man gerade andere Pläne macht." (S. 13)

"Hast du jemals einen Grabstein gesehen, auf dem stand: 'Einer fleißigen Arbeiterin' oder 'Unserer geliebten Chefin'? Nein. Rück das Leben in die richtige Perspektive, mehr sage ich gar nicht. Überleg dir, was wirklich zählt, wenn das Ende naht." (S. 413)


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Wir in drei Worten - Mhiri McFairlane

"Die Uni ist eine Welt für sich, eine Zeitblase, ohne Verbindung zu Vergangenheit und Zukunft." (S. 347)


"Aber es kommt immer darauf an, was wir unter Glück verstehen. Ich finde, dass wir eine Generation sind, die zu viel Zeit damit zugebracht hat, darüber nachzudenken, was sie nicht hat, statt zu sehen, was sie hat." (S. 397)

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Verlorene Eier - Sam Scarlett

"Was du nicht verhindern kannst, kannst du ebenso gut mit offenen Armen empfangen." (S. 38)

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Ich schreib dir morgen wieder - Cecelia Ahern

"Da bekam ich Mitleid mit Gott, weil ich plötzlich seinen Frust verstehen konnte. Manchmal wird man weggestoßen, wenn man die Hand ausstreckt, um jemandem zu helfen, denn jeder Mensch möchte sich lieber selbst helfen." (S. 18)

"Wäre es dir lieber, wenn man dir ein Leben geben würde, das schon jemand gelebt hat, Tamara? Dann kannst du dich zurücklehnen und beobachten. Oder möchtest du lieber selbst leben?" (S. 110)
"Früher habe ich geglaubt, Hoffnung ist ein Zeichen von Schwäche. Aber das stimmt nicht, im Gegenteil - es ist die Hoffnungslosigkeit, die schwach macht." (S. 134)  
"...Aber die Bücher stehen in den Regalen und bringen die Menschen fast wie durch Zauberkraft dazu, sie in die Hand zu nehmen. Die richtige Person für das richtige Buch. Es ist, als wüssten die Bücher schon, in welches Leben sie eingreifen müssen.." (S. 360)

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Anna Karenina - Leo Tolstoi

"Alle glücklichen Familien sind einander ähnlich, aber jede unglückliche Familie ist auf ihre besondere Art unglücklich." (Erster Satz)

"Du musst wissen, sagte er, dass es nicht nur so einfach Liebe ist. (...), aber dies ist etwas ganz anderes. Es ist gar nicht wie mein eigenes Gefühl, sondern als ob eine Art von äußerer Gewalt sich meiner bemächtigt hätte." (1. Teil, Kapitel 10, S. 61)

"Niemand ist zufrieden mit seinem Vermögen, und jedermann ist zufrieden mit seinem Verstand."
(2. Teil, Kapitel 6)
  
"Ich meine, dass der Motor aller unserer Handlungen trotz allem das persönliche Glück ist."  (3. Teil, Kapitel 3, S.372)

"Verstellung, worin auch immer, kann den klügsten, scharfsichtigsten Menschen täuschen; aber selbst das beschränkteste Kind wird, mag sie noch so geschickt verborgen sein, sie erkennen und sich abwenden.
" (3. Teil, Kapitel 9, S.405)

"Lewin teilte Jegor aus diesem Anlass seinen Gedanken mit, dass in der Ehe das allerwichtigste die Liebe sei und dass man mit Liebe stets auch selbst glücklich sei, denn das Glück liege nur in einem selbst." (4. Teil, Kapitel 14, S. 608) 

"...aber ich habe dich immer gerngehabt, und wenn man jemanden gernhat, so hat man den ganzen Menschen gern, wie er ist, und nicht, wie man möchte, dass er wäre." (6. Teil, Kapitel 18, S. 875)

"Wer auf Vollkommenheit aus ist, wird nie zufrieden sein." (7. Teil, Kapitel 4, S. 1027) 

"Es gibt keine Lebensumstände, an die der Mensch sich nicht gewöhnen könnte, besonders wenn er sieht, dass alle in seiner Umgebung genauso leben." (7. Teil, Kapitel 13, S. 1061)

 "Achtung wurde erfunden, um die Leere zu verbergen, wo Liebe sein müsste."  (7. Teil, Kapitel 24, S.1116)

"Und wo die Liebe endet, da beginnt der Hass." (7. Teil, Kapitel 30, S. 1145)

"Ihr seid der Ansicht, dass der Krieg notwendig ist? Schön. Diejenigen, die den Krieg predigen, sollen ein besonderes Bataillon des Vordertreffens bilden und beim Sturm, bei der Attacke allen voran sein." (8. Teil, Kapitel 16, S. 1151)
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Die Vermessung der Welt - Daniel Kehlmann

"Betest du?
Nein, flüsterte Gauß, er zähle Primzahlen, das mache er immer, wenn er nervös sei." (S.65)
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Wie im richtigen Film - Oliver Wnuk

"Beim Verlieben, glaube ich, ist es auch so, dass das Unterbewusstsein zuerst viel mehr über das neue Gegenüber weiß als das Bewusstsein. Man entscheidet sich für jemanden und weiß gar nicht wirklich genau, warum." (S. 123)





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Eine zweite Chance für den ersten Eindruck - Melanie Hinz

"Ist mir völlig egal, was andere Leute in ihrem Schlafzimmer machen. Hauptsache glücklich und nicht illegal." (S. 65)
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Watch your back - Karen Rose

"When you were trying to convince me to come here, you said you knew I didn't like you. That's not true. I don't feel about you the way you want me to, but I never disliked you, You're a good man. I need you to know that I believe that." (S. 156)
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Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär - Walter Moers

Der Tod: "Merk dir eins: Ich bin überall da, wo du mich nicht erwartest, aber niemals da, wo du mich suchst." (S. 376)
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Blutfeuer - Helmut Vorndran

"Der Norden des Freistaates war für Monika Schlagbauer nicht wirklich Bayern. Franken, das war eher so etwas wie der Gazastreifen." (S. 104)
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Lilly unter den Linden - Anne C. Voorhoeve

"Wenn du etwas loslässt, weißt du vorher nie, was du dafür zurückbekommst. Du kannst nur sicher sein, dass sich etwas verändert, dass der Stein wieder ins Rollen kommt, so dunkel es auch scheinen mag..." (S. 78)

"Ich glaube, den Verlust meiner Mutter werde ich mein Leben lang spüren, auch wenn ich mich natürlich längst damit abgefunden hab. Aber wenn man einen Menschen verliert, der noch lebt, ist es etwas anderes. Man wird immer versuchen, ihn wiederzufinden." (S. 85)
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Dash & Lilys Winterwunder - Rachel Cohn und David Levithan

"Ich wünschte, ich könnte mich an den Augenblick erinnern, als ich als Kind entdeckt habe, dass die Buchstaben sich zu Wörtern verbinden und die Wörter auf reale Dinge verweisen. Was für eine Offenbarung muss das gewesen sein. Wir haben keine Worte dafür, weil wir die Wörter noch nicht gelernt haben. Es muss überwältigend gewesen sein, den Schlüssel zu einem Königreich überreicht zu bekommen und festzustellen, wie leicht es sich handhaben lässt." (S. 108/109)

"Die wichtigsten Menschen in unserem Leben hinterlassen Spuren. Rein körperlich mögen sie kommen oder gehen, aber sie sind für immer in unserem Herzen, denn sie haben dazu beigetragen, dieses Herz zu formen." (S. 286)

"Was ich meine, sagte Sofia, ist, dass es normalerweise eine faule Ausrede ist, wenn die Leute sagen richtige Person, falscher Zeitpunkt, oder falsche Person, richtiger Zeitpunkt. Sie tun dann nämlich einfach so, als würde ihnen das Schicksal übel mitspielen. Sie tun so, als wären wir alle nur Marionetten in einer gigantischen Liebeskomödie, bei der Gott die Strippen zieht und sich dabei höllisch amüsiert. Aber nicht das Universum entscheidet darüber, was richtig oder falsch ist. Sondern du." (S. 294/295)
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Wunder einer Winternacht - Marko Leino

"Vielleicht sollte man die Wechselfälle des Lebens erst nach einer gewissen Zeit betrachten, aus der Distanz. Vielleicht kann man sie erst dann als Ganzes sehen, und vielleicht kann man erst dann abwägen, ob ein Ereignis letzten Endes mehr Gutes oder mehr Schlechtes hervorgebracht hat - oder womöglich beides im gleichen Maß?" (S.45)

Kommentare:

Habt ihr zu diesem Post auch ein Sammelsurium an Gedanken in eurem Kopf? Schreibt sie gern in einen Kommentar und entwirrt so euer Chaos. Ich würde mich freuen :) Meine Antwort findet ihr so schnell wie möglich unter eurem Kommentar, also macht euren Haken bei "Ich möchte Benachrichtigungen erhalten".